Plattencover in silber, darauf in feiner Strichzeichnung eine Art Käfer, aber eher technischer Natur, eine Drone würde man heute sagen. Auf dem Käfer Schriftzug mit dem Titel.

Black Labs — s/t

Thema: Gehört

Meine nachweislich erste Technoplatte die ich jemals gekauft habe, völlig stilsicher bei „City Music“ auf dem Kuhdamm. Ein echter Glücksgriff, was mutmaßlich an der Aufmachung der Scheibe und vor allem dem orangenen Vinyl lag. Ich hatte zu der Zeit wirklich noch keine Ahnung von elektronischer Musik und schon gar nicht einen gefestigten Geschmack[1]. Ich hatte mir fünf Scheiben zum Anhören wahllos aus den Regalen gezogen und das Werk von Carl A. Finlow, Daz Quayle und Kevin Walsh aka. „Black Labs“ auf Trope[2] war das einzige, dass ich auf Anhieb verstand. Ich habe diesen Stil am Ende nie wirklich aufgelegt, für mich viel zu schnell, aber das Tempo würde heute wieder in die Zeit gut passen. Auf Discogs hat jemand kommentiert, dass Sven Väth den Opener gern als Opener genutzt hat… das mag sein. Aber hört selbst.

Fußnoten

  1. Was sich auch daran zeigte, dass die zweite Technoplatte die ich mir jeweils kaufte die happy hardcore Nummer „Annihilating Rhythm“ von Ultra-Sonic war, jenes Stück, das Scooter für seinen ersten Hit „Hyper Hyper“ klaute. ↩︎

  2. Trope Recordings war das Label von Thomas P. Heckmann, auf dem er seine berühmte „Drax“ Serie herausgebracht hatte, wovon ich zu der Zeit aber natürlich nichts wusste. ↩︎

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4 Gedanken zu “Black Labs — s/t

  1. # Arne13. Februar 2026

    Ein paar mal durchgehört jetzt und ich muss sagen: ist schon derbe cool für ’ne Technoplatte.

    Meine erste “Technoplatte” war glaub ich die Maxi-CD von Dune mit “Hardcore Vibes” 😉

  2. # Nico13. Februar 2026

    Haha, der Arne. Seit ewig nichts gehört und erstmal einen Mergekonflikt provozieren! 🙂 Aber Aaaaalter, Dune! Da gehört Technoplatte schön in kursiv. Was man so Techno genannt hat, seinerzeit in den 90ern. Auf Viva. Die Wikipedia behauptet, dass Dune aka. Oliver Froning damals Happy Hardcore und Dance, aber Klassische Musik machte.

    Ende 1996 vollführte die Band einen rabiaten Stilwechsel von Happy Hardcore zu klassischer orchestraler Musik. Die Coverversion des Queen-Hits Who Wants to Live Forever zusammen mit dem London Session Orchestra erreichte Platz zwei der deutschen Single-Charts.

    Krass.

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